Der Ursprung des Fanbotschafts-Konzepts lässt sich bis zur WM 1990 in Italien zurückverfolgen, wo Angebote für Fans der englischen und deutschen Nationalteams gemacht wurden. Im Verlauf der nachfolgenden Turniere hat sich das Konzept stetig weiterentwickelt. Die Umsetzung von präventiven und sozialen Massnahmen sowie das Angebot von struktureller Unterstützung für anreisende Fans bei internationalen Turnieren sind die Hauptansatzpunkte der Fanbotschaften.

Die Fanbotschaften haben sich im Laufe der vergangenen 25 Jahre als wertvolle und bedeutsame Ergänzung zu herkömmlichen Sicherheitskonzepten bei Fussballgrossveranstaltungen erwiesen.

Schweizer Fanbotschaften

Die Schweizer Fanbotschaft war zum ersten Mal an der EURO2004 in Portugal im Einsatz, darauffolgend 2006 an der WM in Deutschland und an der Heim-EURO2008 in der Schweiz. Danach folgte eine längere Phase ohne Schweizer Fanbotschaft: Für die WM 2010 in Südafrika und die WM 2014 in Brasilien verzichteten wir in Absprache mit dem Schweizerischen Fussballverband aus diversen Gründen auf ein Angebot. Für die EURO2012 in Polen und der Ukraine konnte sich die Schweizer Nationalmannschaft leider nicht qualifizieren. So folgte der bisher letzte Einsatz der Schweizer Fanbotschaft an einem internationalen Turnier im Nachbarland Frankreich an der EURO2016.

EURO2016 in Frankreich

Die Schweizer Fanbotschaft (oder Swiss Fans‘ Embassy) war an der EURO2016 Teil des von Football Supporters Europe organisierten Fanbetreuungsprogramm und damit offizieller Teil des UEFA-Programms RESPECT Fan Culture. In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Fussballverband war die „Swiss Fans‘ Embassy“ für die Schweizer Nati-Fans an allen Spielorten präsent: Lens, Paris, Lille und St. Etienne.

 

Hier geht es zum Arbeitsbericht der Schweizer Fanbotschaft an der EURO2016.

Impressionen